Veröffentlicht: 20.10.2026
Die BHP Group hat von Juli bis September (erstes Quartal des Geschäftsjahres 2026/27) eine Eisenerzförderung von 66,5 Millionen Tonnen gemeldet. Dies sei ein Anstieg von vier Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum, teilte BHP mit. Das nach Marktwert weltgrößte Bergbauunternehmen förderte zudem 4,9 Millionen Tonnen Kokskohle, was einem Zuwachs von einem Prozent entspreche. Die Jahresprognose für Fördermengen und Stückkosten behielt BHP unverändert bei. Für Rückenwind sorgten höhere Rohstoffpreise, hieß es.Im gleichen Zeitraum Juli bis September (drittes Quartal 2026) ist beim Bergbauproduzenten Anglo American die Produktion von Premium-Eisenerz um vier Prozent auf 13,8 Millionen Tonnen gesunken. Anglo begründete den Rückgang damit, dass geplante Anlagenmodernisierungen die Produktion beeinträchtigt hatten. Die geplante Fusion mit dem kanadischen Unternehmen Teck Resources sei weiterhin auf Kurs, während man auf die endgültige Genehmigung der chinesischen Kartellbehörde warte, teilte Anglo anlässlich der Veröffentlichung des Produktionsberichts mit.MBI/DJN/gil/20.10.2026