Erzeugerpreise/Butter und Fleisch günstiger, Zucker und Öle teurer

Veröffentlicht: 20.10.2026

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte sind im September 2026 um 6,7 Prozent höher gewesen als im September 2025. Das war der stärkste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit März 2023 (plus 7,5 Prozent), wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Gegenüber dem Vormonat August stiegen die Erzeugerpreise im September 2026 um 1,9 Prozent. Der Anstieg der Erzeugerpreise auf Jahressicht sei vor allem auf gestiegene Energiepreise (plus 14,9 Prozent) zurückzuführen, so die Statistiker. Die Preise für Vorleistungsgüter waren den weiteren Angaben nach im September 2026 um 6,4 Prozent höher als im Vorjahresmonat (plus 0,2 Prozent gegenüber August 2026). Düngemittel verteuerten sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8,9 Prozent, Futtermittel für Nutztiere um 8,8 Prozent und Getreidemehl um 0,8 Prozent. Die in Deutschland produzierten und verkauften Verbrauchsgüter kosteten laut Destatis dagegen 1,8 Prozent weniger als im Vorjahresmonat und 0,2 Prozent mehr als im August 2026. Unter den Verbrauchsgütern fielen die Nahrungsmittelpreise insgesamt um 4,1 Prozent. Deutlich billiger als im September 2025 waren Butter (minus 34,8 Prozent), Schweinefleisch (minus 13,9 Prozent) und Rindfleisch (minus 9,9 Prozent). Teurer als im Vorjahresmonat waren hingegen pflanzliche Öle (plus 14,5 Prozent) und Zucker (plus 4,1 Prozent).MBI/12/sru/20.10.2026 

Zurück