Extremwetter in Chile/Anglo Americans Kupferproduktion gesunken

Veröffentlicht: 20.10.2026

Anglo American hat im dritten Quartal infolge von Extremwetter in Chile einen Rückgang der Kupferproduktion verzeichnet. Der erwartete Anstieg des Kupfergehalts im weiteren Jahresverlauf hat es dem Bergbaukonzern jedoch ermöglicht, seine Prognose für das Gesamtjahr beizubehalten. Der an der Londoner Börse notierte Bergbaukonzern teilte am Dienstag mit, dass er im Quartal 174.900 Tonnen Kupfer gefördert hat. Dies entspreche einem Rückgang von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, nachdem Schneefälle in Chile Abbau und Produktion unterbrochen hätten. Insgesamt liegt im bisherigen Jahresverlauf die Kupferproduktion um ein Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Dank einer geplanten Verbesserung des Kupfererzgehalts geht das Unternehmen jedoch weiterhin davon aus, seine Jahresprognose von 700.000 bis 760.000 Tonnen zu erreichen. Die Prognose für die Stückkosten wurde leicht gesenkt, was eine starke Preisentwicklung bei Nebenprodukten und Bemühungen im Kostenmanagement widerspiegelt. Anglo teilte mit, die geplante Fusion mit dem kanadischen Unternehmen Teck Resources sei weiterhin auf Kurs, während man auf die endgültige Genehmigung der chinesischen Kartellbehörde warte.
 
MBI/DJN/gil/20.10.2026
 

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