Drittes Quartal/Steel Dynamics steigert Gewinn dank höherer Preise und geringerer Importe

Veröffentlicht: 20.10.2026

Der US-amerikanische Stahlproduzent Steel Dynamics hat im dritten Quartal einen höheren Gewinn und ein Umsatzwachstum verzeichnet. Begünstigt wurde dies durch höhere Stahlpreise und einen geringeren Wettbewerb durch Importeure. Der Stahlproduzent meldete für das dritte Quartal einen Gewinn von 756 Millionen US-Dollar beziehungsweise 5,26 Dollar je Aktie. Im Vorjahreszeitraum hatte der Gewinn bei 403,7 Millionen Dollar oder 2,74 Dollar je Aktie gelegen. Der Umsatz stieg von 4,83 Milliarden Dollar im Vorjahr auf 6,51 Milliarden Dollar. Von Factset befragte Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Gewinn von 5,48 Dollar je Aktie bei einem Umsatz von 6,43 Milliarden Dollar gerechnet. Das Unternehmen lieferte im Laufe des Quartals 3,8 Millionen Tonnen Stahl aus. Der durchschnittliche externe Produktverkaufspreis für Stahl stieg im Vergleich zum zweiten Quartal um 102 Dollar auf 1.400 Dollar pro Tonne.
 
Steel Dynamics habe im dritten Quartal von den steigenden Stahlpreisen, einer stabilen Nachfrage und historisch niedrigen Importen profitiert, erklärte der Vorstandsvorsitzende Mark Millett. "Wir sind davon überzeugt, dass die anhaltend hohe Nachfrage über unsere Plattformen hinweg in Verbindung mit günstigen Marktbedingungen eine gute Ausgangslage für unsere weitere Entwicklung schafft", sagte Millett. Eine sich belebende Wirtschaftstätigkeit sowie Investitionen in Infrastruktur, Fertigung, Energie und Rechenzentren für künstliche Intelligenz dürften demnach den Stahl- und Aluminiumverbrauch im Jahr 2027 ankurbeln. "Auch wenn in den kommenden Jahren zusätzliche inländische Stahl- und Aluminiumproduktionskapazitäten auf den Markt kommen könnten, sind wir davon überzeugt, dass die steigende Nachfrage und eine unterstützende Handelspolitik für ein gesundes Branchenumfeld sorgen werden", so Millett.MBI/DJN/gil/20.10.2026
 

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