Veröffentlicht: 20.10.2026
Die BHP Group hat in den ersten drei Monaten des neuen Geschäftsjahres eine rückläufige Kupferproduktion verzeichnet. Für Rückenwind sorgten dagegen höhere Rohstoffpreise, insbesondere bei dem Industriemetall. Die Jahresprognose für Fördermengen und Stückkosten behielt BHP unverändert bei. In den drei Monaten bis Ende September produzierte BHP 400.700 Tonnen Kupfer, was einem Rückgang von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Der Konzern führte den Rückgang auf planmäßige Wartungsarbeiten, vorübergehende Beeinträchtigungen durch Unwetter in Chile sowie den Ausfall einer Förderanlage im Betrieb Carrapateena in Südaustralien zurück. Der durchschnittlich erzielte Kupferpreis lag mit von 7,01 US-Dollar je Pfund 53 Prozent über Vorjahr.BHP meldete für das Berichtsquartal eine Eisenerzförderung von 66,5 Millionen Tonnen - ein Anstieg von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das nach Marktwert weltgrößte Bergbauunternehmen förderte zudem 4,9 Millionen Tonnen Kokskohle und 4,4 Millionen Tonnen Kraftwerkskohle, was einem Zuwachs von einem Prozent beziehungsweise 26 Prozent entspricht.MBI/DJN/gil/20.10.2026