Veröffentlicht: 09.09.2026
Die VIK-Indizes sind im August weiter gestiegen. Dies teilt der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK) mit. Der VIK-Basisindex gewann im Vergleich zum Vormonat um 17,06 Punkte beziehungsweise 5,38 Prozent auf 334,26 Punkte, der VIK-Endpreisindex legte um 17,05 Punkte beziehungsweise 4,61 Prozent auf 387,29 Punkte zu. Das gleitende 12-Monatsmittel erhöhte sich beim VIK-Basisindex um 3,09 Punkte beziehungsweise 1,04 Prozent auf 299,52 Punkte und beim VIK-Endpreisindex um 8,35 Punkte beziehungsweise 2,59 Prozent auf 331,33 Punkte.
Die Preise am Stromterminmarkt setzten ihren Aufwärtstrend im August fort. Als wesentliche Treiber nennt der VIK die infolge des Iran-Krieges hohen Erdgaspreise sowie das hohe Preisniveau am CO2-Markt.Zusätzlich stützten die eingeschränkte Verfügbarkeit und Stromproduktion konventioneller Kraftwerke aufgrund niedriger Flusspegel sowie die hohe Stromnachfrage im Sommer. Die niedrigen Wasserstände begrenzten zugleich die Transportkapazitäten der Binnenschifffahrt und erschwerten damit die Versorgung mit Kohle. Nach Angaben des VIK haben sich die Transportkosten auf dem Rhein nahezu verdoppelt.Die Mittelwerte der vier EEX-Quartalspreise stiegen gegenüber dem Vormonat im Base auf 117,01 Euro je Megawattstunde. Im Peak erhöhten sie sich auf 123,46 Euro je Megawattstunde.MBI/map/9.9.2026