Veröffentlicht: 20.08.2026
Die Erzeugerpreise in Deutschland sind im Juli gegenüber dem Vormonat um 1,1 Prozent gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, kletterten die Preise im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,0 Prozent. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten nur mit Steigerungsraten von 0,3 und 2,2 Prozent gerechnet. Der Anstieg der Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat ist vor allem auf gestiegene Preise von Vorleistungsgütern zurückzuführen. Die Preise für Energie stiegen ebenfalls deutlich gegenüber dem Vorjahresmonat. Auch Investitionsgüter und Gebrauchsgüter waren teurer als ein Jahr zuvor, günstiger waren hingegen Verbrauchsgüter. Ohne Berücksichtigung von Energie stiegen die Erzeugerpreise im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent und binnen Jahresfrist um 2,7 Prozent. Unter den Verbrauchsgütern fielen die Nahrungsmittelpreise insgesamt um 4,6 Prozent. Deutlich billiger als im Juli 2025 waren laut Destatis Butter (minus 41,4 Prozent), Schweinefleisch (minus 22,2 Prozent) und Rindfleisch (minus 6,8 Prozent). Teurer als im Vorjahresmonat waren hingegen pflanzliche Öle (plus 12,5 Prozent) und Zucker (plus 5,1 Prozent). Darüber hinaus kosteten die Vorleistungsgüter Futtermittel für Nutztiere (minus 1,3 Prozent) und Getreidemehl (minus 2,1 Prozent) weniger als im Juli 2025.MBI/DJN/12/sru/20.8.2026