Veröffentlicht: 19.08.2026
Carlsberg hat das untere Ende seiner Jahresprognose angehoben und verwies dabei auf Synergien aus der Übernahme von Britvic sowie eine straffe Kostenkontrolle. Die in Kopenhagen ansässige Brauerei hat eigenen Angaben zufolge das Gesamtabsatzvolumen in den ersten sechs Monaten des Jahres um 2,8 Prozent gesteigert. Dies sei auf die Integration von Britvic zurückzuführen. Carlsberg hatte den britischen Hersteller von Erfrischungsgetränken und Sirupen Anfang vergangenen Jahres für rund 3,3 Milliarden Britische Pfund (4,47 Milliarden US-Dollar) übernommen. Der Absatz von Erfrischungsgetränken und anderen Getränken sei um 7,8 Prozent gestiegen, gestützt auf ein solides Wachstum in zahlreichen Märkten. Gleichzeitig sei das Biervolumen leicht um 1,0 Prozent zurückgegangen, was hauptsächlich auf Polen, China und die Ukraine zurückzuführen sei, hieß es weiter. Das organische Wachstum habe in diesem Zeitraum bei 1,7 Prozent gelegen. "Carlsberg hat im ersten Halbjahr trotz des weiterhin unsicheren makroökonomischen Umfelds ein solides Umsatz- und Ergebniswachstum erzielt, und wir haben anhaltend gute Fortschritte bei unseren wichtigsten strategischen Prioritäten gesehen, mit besonders starkem Wachstum bei Erfrischungsgetränken und alkoholfreien Bieren", sagte der Vorstandsvorsitzende Jacob Aarup-Andersen. Das Unternehmen erwartet nun für dieses Jahr ein organisches Wachstum des Betriebsergebnisses von 4 bis 6 Prozent, nach zuvor 2 bis 6 Prozent. Weiterhin geht Carlsberg davon aus, dass es keine Währungsumrechnungseffekte auf das Betriebsergebnis geben wird.MBI/DJN/sru/19.8.2026