Auf Jahressicht/Nahrungsmittelpreise um 3,6 Prozent gestiegen

Veröffentlicht: 19.06.2026

Nahrungsmittel sind im Mai 2026 insgesamt um 3,6 Prozent teurer gewesen als ein Jahr zuvor. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) jetzt mitteilte, mussten die Verbraucher im Berichtsmonat zwar für Butter 40 Prozent und damit deutlich weniger ausgeben als im Mai 2025. Auch Schweinefleisch verbilligte sich im Jahresvergleich spürbar um 16,7 Prozent, wie die Statistiker ermittelten. Dagegen verteuerte sich Rindfleisch gemessen am Vorjahresmonat um 1,0 Prozent. Die Nahrungsmittelpreise fallen bei Destatis in die Kategorie Verbrauchsgüter. Die in Deutschland produzierten und verkauften Verbrauchsgüter kosteten nach Angaben des Bundesamtes im Mai dieses Jahres 1,7 Prozent weniger als im Vorjahresmonat und 0,2 Prozent weniger als im April 2026.  Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte insgesamt lagen im Mai 2026 um 2,2 Prozent über denen vom Mai 2025. Einen höheren Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat habe es zuletzt im Mai 2023 mit plus 2,5 Prozent im Vergleich mit dem Mai 2022 gegeben, kommentierte die Statistikbehörde. Demnach stiegen die Erzeugerpreise im Mai 2026 gemessen am Vormonat April 2026 um 0,3 Prozent. Den Anstieg der Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat führen die Statistiker vor allem auf um 4,2 Prozent gestiegene Preise von Vorleistungsgütern zurück. Die Kosten für Energie legten derweil im Vorjahresvergleich um 2,5 Prozent zu. Ohne Berücksichtigung von Energie stiegen die Erzeugerpreise im Mai 2026 gemessen am Mai 2025 um 2,3 Prozent und im Vergleich mit April 2026 um 0,7 Prozent, wie Destatis bekannt gab.MBI/jc/ste/19.6.2026 

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