Veröffentlicht: 23.04.2026
Kaiser Aluminum hat angesichts höherer Liefermengen und eines Anstiegs des durchschnittlich realisierten Verkaufspreises im ersten Quartal seine Erwartungen angehoben. Der US-amerikanische Hersteller von halbfertigen Aluminiumprodukten erhöhte seine Jahresprognose für das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) und rechnet nun mit einem Wachstum von 20 bis 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dies sei auf einen höherwertigen Produktmix im Verpackungsbereich, eine sich verbessernde Nachfrage aus der Luft- und Raumfahrt, weitere Spannen bei Schrott sowie eine starke Kundennachfrage in allen Endmärkten zurückzuführen, erklärte Kaiser. Hinzu kämen sogenannte "Metal Lag"-Gewinne, also Effekte aus zeitlichen Differenzen zwischen den aktuellen Kosten für Metallkäufe und dem Zeitpunkt der Umsatzerzielung. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Franklin, Tennessee, meldete einen Gewinn von 62,5 Millionen US-Dollar verglichen mit 21,6 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal. Der Umsatz stieg von 777,4 Millionen US-Dollar im Vorjahr auf 1,12 Milliarden US-Dollar, begünstigt durch höhere Auslieferungen und steigende durchschnittliche Verkaufspreise. Analysten hatten mit einem Umsatz von einer Milliarde US-Dollar gerechnet. Die Liefermengen im ersten Quartal stiegen laut Kaiser im Jahresvergleich um sieben Prozent.MBI/DJN/gil/23.4.2026