Veröffentlicht: 24.03.2026
Der europäische Automarkt hat im Februar etwas an Fahrt aufgenommen. Die Neuzulassungen in der EU, der Freihandelszone Efta und Großbritannien stiegen um 1,7 Prozent auf 979.321 Fahrzeuge, wie die Herstellervereinigung Acea mitteilte. Für die ersten beiden Monate stand wegen des schwachen Januars ein Minus von 1,0 Prozent auf 1,94 Millionen Autos zu Buche. Die Plug-In-Hybride sowie die hybrid- und batterieelektrischen Autos waren die Treiber für den Anstieg im Februar. So stiegen etwa die Neuzulassungen von batterieelektrischen Autos (BEV) um 16 Prozent auf 190.683 Exemplare, der Absatz bei Plug-In-Hybriden kletterte um ein Drittel auf 96.252 Pkw. Verbrenner waren weniger gefragt. Der Absatz von benzinbetriebenen Autos sank um 17 Prozent, jener von Dieselfahrzeugen um 13,5 Prozent.
Bei den Herstellern verbuchte Marktführer Volkswagen einen Anstieg um 2,2 Prozent. Die Premiumtochter Audi wies ein Plus von 3,0 Prozent aus und schnitt damit besser ab als BMW mit einem Minus von 5,7 Prozent und Mercedes mit einem Rückgang um 3,9 Prozent. Der US-Elektroautohersteller Tesla erzielte zwar ein Absatzplus von knapp 12 Prozent auf 17.664 Autos, wurde aber von der chinesischen BYD überholt, die ihren Absatz auf knapp 18.000 Autos von 6.844 im Vorjahr kräftig erhöhte.
MBI/DJN/aul/24.3.2026