Nach China-Reise von Merz/ZDG begrüßt Zertifikat für gegarte Hühnerfüße

Veröffentlicht: 27.02.2026

Auch der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) hat sich erfreut darüber geäußert, dass bei der China-Reise von Bundeskanzler Friedrich Merz handelspolitische Fortschritte erzielt worden seien. Der ZDG begrüßte die Unterzeichnung eines Handelszertifikats für gegarte Hühnerfüße und die Verständigung auf weiterführende Beratungen zu einem Regionalisierungsabkommen im Zusammenhang mit der Hochpathogenen Aviären Influenza (HPAI) mit China als einen "bedeutenden Meilenstein für die deutsche Geflügelwirtschaft". Denn die jetzt erzielten Vereinbarungen schafften neue, verlässliche Perspektiven im internationalen Handel, erklärte ZDG-Präsident Hans-Peter Goldnick. Das nun unterzeichnete Handelszertifikat für gegarte Hühnerfüße eröffne deutschen Unternehmen Zugang zu einem Markt, in dem diese Produkte als hochwertige Delikatesse gelten, stellte Goldnick fest. Dieser neue Absatzmarkt könne dazu beitragen, in Bezug auf eine ganzheitliche Verwertung und Wertschöpfung einen Schritt weiterzukommen, fügte der ZDG-Chef hinzu. China zählt zu den weltweit bedeutendsten Absatzmärkten für Geflügelprodukte, wie der Verband betont. Die deutsche Geflügelwirtschaft sieht hier erhebliche Marktpotenziale insbesondere im Bereich standardisierter, sicherer und qualitativ hochwertiger Produkte, so der ZDG. Als ebenso bedeutsam hebt der Dachverband der deutschen Geflügelwirtschaft die Verständigung auf Beratungen über ein Regionalisierungsabkommen im Hinblick auf die Hochpathogene Aviäre Influenza (HPAI) hervor. Eine solche Vereinbarung würde es ermöglichen, Handelsbeschränkungen künftig auf tatsächlich betroffene Regionen zu begrenzen, anstatt bundesweite Exportstopps auszulösen, erläuterte der ZDG-Chef. Das sei ein Durchbruch für die Geflügelwirtschaft, betonte er.MBI/12/jc/sru/27.2.2026 

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