Veröffentlicht: 26.02.2026
Die VIK-Indizes haben im Januar erneut nachgegeben. Dies teilt der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK) mit. Der VIK-Basisindex gab im Vergleich zum Vormonat um 25,19 auf 272,49 Punkte nach. Der VIK-Endpreisindex stieg hingegen um 37,96 auf 325,53 Punkte. Der gleitende Jahresdurchschnitt liegt aktuell beim VIK-Basisindex bei 302,56 Punkten und dem VIK-Endindex bei 296,91 Punkten. Die Entwicklung beider VIK-Strompreisindizes war laut VIK im Januar neben sinkenden Netzentgelten durch steigende Stromgroßhandelspreise für die Quartalsprodukte an der EEX sowie höhere Umlagen gegenüber dem Vormonat geprägt. Die Ursache für gesunkene Netzentgelte ist der Bundeszuschuss von 6,5 Milliarden Euro für die Übertragungsnetzbetreiber im Jahr 2026. Damit sinken die Netzentgelte in den nachgelagerten Netzebenen und fallen in der Mittelspannung gegenüber dem Vorjahr um ca. 30 Prozent.Dagegen steigen die KWK-Umlage um 61 Prozent und die Offshore-Netzumlage um 15,3 Prozent. Die Strom-Quartalspreise (Q2 - Q4/2026 sowie Q1/2027) verteuerten sich gegenüber dem Vormonat im Base um 4,22 auf 89,19 Euro je Megawattstunde und im Peak mit um 3,08 auf 91,65 Euro je Megawattstunde.Die Preise des langfristigen Stromhandels wurden dabei von Entwicklungen am Gasmarkt beeinflusst. Darüber hinaus belasten politische Signale aus den USA und Kältewellen das Marktumfeld. Mögliche handelspolitische Maßnahmen gegenüber der EU, vorgetragen im Rahmen des Weltwirtschaftsforums in Davos, sorgten für zusätzliche Unsicherheit an den Energiemärkten.MBI/map/26.2.2026