Veröffentlicht: 17.02.2026
Antofagasta hat nach eigenen Angaben dank höherer Kupfer- und Goldpreise ein Rekordergebnis für das Gesamtjahr erzielt. Die Preise beider Metalle stiegen im Laufe des Jahres 2025 und erreichten in den letzten Monaten immer wieder neue Höchststände. Kupfer, das den größten Teil der Produktion von Antofagasta ausmacht, wurde durch die wachsende Nachfrage und Angebotsengpässe in großen Minen gestützt. Das Industriemetall ist für die weltweiten Elektrifizierungsbemühungen von zentraler Bedeutung und eine Kernkomponente der Verkabelung in Rechenzentren für künstliche Intelligenz. Antofagastas Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ist im Jahresvergleich um mehr als 50 Prozent auf 5,20 Milliarden US-Dollar gestiegen, wie der chilenische Kupferproduzent am Dienstag mitteilte. Von Visible Alpha befragte Analysten hatten mit 5,12 Milliarden Dollar gerechnet. Der Vorsteuergewinn sprang ebenfalls von 2,07 Milliarden auf 3,16 Milliarden Dollar.Die Bauarbeiten in den Minen Centinela und Los Pelambres schritten laut Antofagasta weiter voran. Das Unternehmen sei auf Kurs, die Produktion mittelfristig um 30 Prozent zu steigern. Antofagasta bestätigte seine Prognose für die Produktionskosten im Jahr 2026.
Nach Angaben des Kupferproduzenten ist der durchschnittliche Kupferpreis um 18 Prozent auf 4,93 Dollar pro Pfund gestiegen. Mit den höheren Preisen haben auch die Bewertungen der Kupferbergbauunternehmen zugelegt. Die Aktien von Antofagasta haben sich im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt. Im Jahr 2026 setzten sie die Dynamik des Vorjahres fort und legten seit Jahresbeginn um fast 14 Prozent zu.
Das Unternehmen empfahl eine Schlussdividende von 48 Cent je Aktie. Damit beläuft sich die Gesamtjahresdividende auf 64,6 Cent je Aktie, verglichen mit 31,4 Cent im Jahr 2024.MBI/DJN/gil/17.2.2026