Veröffentlicht: 28.01.2026
Die VIK-Indizes haben im Dezember nachgegeben. Dies teilt der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK) mit. Der VIK-Basisindex gab im Vergleich zum Vormonat um 9,13 (minus 3,0 Prozent) auf aktuell 297,68 Punkte nach, der VIK-Endindex fiel um 8,09 (minus 3,0 Prozent) auf 287,57 Punkte. Der gleitende Jahresdurchschnitt liegt aktuell bei 307,53 Punkten für den VIK-Basisindex und bei 296,30 Punkten für den VIK-Endindex. Die für die Ermittlung der Indizes relevanten Strom-Quartalspreise (Q1 bis Q4/26) gaben in der ersten Monatsdekade vor dem Hintergrund sinkender Gas- und CO2-Preise nach, um danach kurzzeitig wieder anzuziehen, wie der VIK zusammenfasst. Hier spielte auch die Ankündigung der EU eine Rolle, zukünftig vollständig auf Gasimporte aus Russland zu verzichten.Danach bewegten sich die Quartalspreise im Schnitt bis auf zwei kurze Anstiege beim Frontquartal seitwärts. Auslöser waren hier zum einen die bullishe Positionierung der Investmentfonds für das kommende Jahr am CO2-Markt sowie zum anderen langfristige Wetterprognosen für das Jahresende, welche auf einen möglichen Wintereinbruch hinausliefen. In der zweiten Monatshälfte war es am Strom-Terminmarkt insgesamt relativ ruhig, was sicher auch den diesmal sehr gut verteilten Feiertagen lag.Die für die aktuellen VIK-Indizes maßgeblichen Stromgroßhandelspreise an der EEX gaben im Handelsmonat Dezember 2025 gegenüber dem Vormonat im Durchschnitt um 3,96 auf 84,97 Euro je Megawattstunde (Base) bzw. um 5,09 auf 88,57 Euro je Megawattstunde (Peak) nach.MBI/map/28.1.2026