Führungswechsel sinnvoll/Heineken kurzfristig durch CEO-Abschied belastet

Veröffentlicht: 12.01.2026

Für die Aktie von Heineken geht es mit der Nachricht, dass der CEO geht, erst einmal 2,6 Prozent nach unten. Für die Analysten der RBC kommt dieser Schritt nicht überraschend. CEO Dolf van den Brink trat mit hohen Erwartungen an, doch Heineken konnte diese nicht erfüllen. Seit seiner Ernennung am 1. Juni 2020 habe Heineken eine Gesamtrendite für Aktionäre (Total Shareholder Return, TSR) von minus 9 Prozent erzielt und damit deutlich schlechter abgeschnitten als die Wettbewerber Anheuser-Busch Inbev (plus 36 Prozent) und Carlsberg (plus 12 Prozent) sowie der MSCI-Index für europäische Basiskonsumgüter insgesamt (plus 22 Prozent). Die Kollegen bei Jefferies erwarten keine wesentliche Änderung der Strategie; der neue CEO werde sich auf eine "disziplinierte Umsetzung" dieser konzentrieren. Die mühsame strategische Vorarbeit sei geleistet, und nun der richtige Zeitpunkt für einen Führungswechsel gekommen, um die Strategie weiter konsequent umzusetzen.MBI/DJN/ssc/12.1.2026 

Zurück