Veröffentlicht: 19.12.2025
Die rückläufige Entwicklung der Rohstahlproduktion in Deutschland setzt sich fort. Wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl mitteilte, sank die Produktion im November um 2,6 Prozent zum Vorjahresmonat auf 2,8 Millionen Tonnen. Für die ersten neun Monate stand damit ein Rückgang von 9,3 Prozent zu Buche.
Hochgerechnet werde die Rohstahlerzeugung im Gesamtjahr bei rund 34 Millionen Tonnen liegen und damit zum vierten Mal in Folge die 40-Millionen-Tonnen-Grenze unterschreiten, die für eine auskömmliche Kapazitätsauslastung steht, so der Interessensverband.
Die WV Stahl beklagte den Importdruck beim Stahl. Zuletzt sei der Marktanteil der EU-Stahlimporte auf alarmierende 30 Prozent gestiegen, hieß es. Die Lage der Branche bleibt damit extrem angespannt.MBI/DJN/emv/19.12.2025