Veröffentlicht: 17.12.2025
Die VIK-Indizes haben im November erneut zugelegt. Wie der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK) mitteilt, legte der VIK-Basisindex im Vergleich zum Vormonat um 2,97 (1,0 Prozent) auf aktuell 306,81 Punkte zu, der VIK-Endindex stieg um 2,63 (1,0 Prozent) auf 295,66 Punkte. Der gleitende Jahresdurchschnitt liegt aktuell bei 309,42 Punkten für den VIK-Basisindex und bei 297,71 Punkten für den VIK-Endindex. Die für die Ermittlung der Indizes relevanten Strom-Quartalspreise (Q1 bis Q4/26) zogen zu Monatsbeginn infolge der Ankündigung eines Industriestrompreises in Deutschland für die Jahre 2026 bis 2028 an, da für die Zukunft ein höherer Strombedarf erwartet wurde. Es habe jedoch schnell Ernüchterung vor dem Hintergrund der voraussichtlich nicht so einfachen europarechtlichen Umsetzung eingesetzt, so der VIK.Danach bewegten sich die Preise seitwärts, auch da der COP-30-Klimagipfel in Belém, Brasilien, nur mit einem schwachen Kompromiss endete. Zum Monatsende gaben die relevanten Preise dann nach. Auslöser waren nachgebende CO2- sowie Gaspreise, da sich Fortschritte in den Ukraine-Friedensgesprächen abzeichneten.Die für die aktuellen VIK-Indizes maßgeblichen Stromgroßhandelspreise an der EEX veränderten sich im Handelsmonat November 2025 gegenüber dem Vormonat im Durchschnitt um 1,50 auf 88,93 Euro je Megawattstunde (Base) bzw. um 1,03 auf 93,66 Euro je Megawattstunde (Peak).MBI/map/17.12.2025