Für Klima, Menschen und Unternehmensführung/Berentzen formuliert neue Nachhaltigkeitsziele

Veröffentlicht: 08.12.2025

Getränkehersteller Berentzen setzt sich mit einer neuen Nachhaltigkeitsstrategie konkrete Ziele, die bis 2030 umgesetzt bzw. erreicht werden sollen und formuliert darin auch die entsprechenden Maßnahmen. Dabei fokussiere die Gruppe sich auf die drei Säulen umweltbewusster Ressourceneinsatz, faire Arbeitsbedingungen und Chancengleichheit sowie verantwortungsvolle, Resilienz stärkende Unternehmensführung, erläuterte jetzt der Finanzvorstand der Gesellschaft, Ralf Brühöfner. Die neue Strategie soll demnach alle Nachhaltigkeitsbestrebungen der Unternehmensgruppe bündeln und verknüpfen. Wie Berentzen dazu im Detail mitteilte, will die Gruppe im Bereich Reducing Carbon bis Ende 2026 wissenschaftsbasierte Klimaziele einführen. Als Maßnahmen zur Emissionsreduktion sind unter anderem die Umstellung von Heizöl auf Biogas am Standort Minden, Verbesserungen in der Logistik etwa durch den Einsatz von E-Lkw, die Umsetzung von Power-to-Heat-Konzepten sowie die weitere Elektrifizierung des Firmenfuhrparks vorgesehen. Unter dem Leitgedanken Empowering People beabsichtigt die Unternehmensgruppe, Gesundheit, Sicherheit und Chancengleichheit der Beschäftigten in den Mittelpunkt zu stellen. Hierzu sind Maßnahmen vorgesehen, die von regelmäßigen Erhebungen zur Mitarbeiterzufriedenheit über ein bedarfsorientiertes betriebliches Gesundheitsmanagement bis hin zur Weiterentwicklung des Vision-Zero-Ansatzes beim Thema Arbeitssicherheit reichen sollen. Letztgenannter Vorsatz sieht eine Reduktion von Unfällen auf Null vor. So will Berentzen die Motivation, Produktivität und langfristige Bindung der Mitarbeiter stärken. Die Säule Reinforcing Resilience schließlich zielt darauf ab, die organisatorische Widerstandsfähigkeit gegenüber wachsenden globalen und regionalen Risiken und Herausforderungen zu erhöhen. Dafür sollen das Krisen- und Risikomanagement weiterentwickelt, Notfallpläne für kritische Geschäftsprozesse optimiert sowie Informationssicherheit, Brandschutz und Compliance-Prozesse gezielt verbessert werden, um materielle und immaterielle Schäden frühzeitig zu verhindern. Nachhaltigkeit sei ein Schlüsselfaktor für langfristige Unternehmensstabilität und –profitabilität, begründete Brühöfner die neue Strategie. Durch die vielseitigen Maßnahmen könne die Berentzen-Gruppe neben ihrem Beitrag für die Umwelt und das Klima gleichzeitig ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden, langfristig Wettbewerbsvorteile generieren, Kosten reduzieren sowie den Fortbestand der Unternehmensgruppe sichern, betonte der Vorstand. Er kündigte zudem an, dass das Unternehmen mit der Umsetzung der Maßnahmen in den kommenden Monaten beginnen und den Fortschritt im Rahmen jährlich erscheinender Nachhaltigkeitsberichte aufzeigen werde.MBI/jc/ste/8.12.2025 

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