Emissionsarmer Stahl/Länder wollen Berücksichtigung in Flottenbilanz

Veröffentlicht: 03.12.2025

Elf Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten aus Deutschland haben sich auf Initiative des Saarlandes und Niedersachsens mit einem gemeinsamen Schreiben an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gewandt. Ziel ist es, den Einsatz von emissionsarmem Stahl in der Automobilproduktion zu stärken und eine regulatorische Kopplung beider Sektoren zu verankern. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl begrüßt diesen Vorstoß ausdrücklich."Die Initiative der Stahlallianz-Länder ist ein starkes Signal an die Europäische Kommission. Clean Steel ist zentral für einen nachhaltigen Industriestandort Deutschland und Europa. Um den Standort zu sichern, resilient und zugleich klimaneutral zu machen, braucht es marktbasierte Anreize entlang der gesamten europäischen Wertschöpfungskette, beginnend mit der Grundstoffindustrie", kommentierte Kerstin Maria Rippel, Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Stahl. Eine Anrechnung von CO2-Einsparungen durch zertifizierten emissionsarmen Stahl auf die Flottenbilanz der Automobilhersteller sei hierfür ein wirkungsvoller Hebel. Dadurch würden Wettbewerbsfähigkeit, industrielle Wertschöpfung und Klimaschutz gleichermaßen gestärkt, betonte Rippel.MBI/emv 

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