Veröffentlicht: 02.04.2025
GravitHy, ein künftiger Produzent von kohlenstoffarmem Eisen, hat eine Finanzierungsrunde in Höhe von 60 Millionen Euro bekannt gegeben, die auch öffentliche Mittel aus dem französischen Programm "Première Usine" umfasst, teilte das Unternehmen mit. Im Rahmen der Finanzierungsrunde konnten neue Investoren von Weltrang gewonnen werden: Ecolab, Japan Hydrogen Fund (ein von Advantage Partners verwalteter Fonds), Marcegaglia, Rio Tinto, Siemens Financial Services sowie zusätzliche Investitionen der Anteilseigner Engie New Ventures und InnoEnergy. Die Zufuhr von frischem Kapital wird es GravitHy eigenen Angaben zufolge ermöglichen, seinen Aktionsplan zu finanzieren, der auf eine endgültige Investitionsentscheidung nach Abschluss der Projektentwicklung im Jahr 2026 abzielt. Damit will der Newcomer sein Wachstum beschleunigen, indem man sich wichtige Verträge sichert, das Engineering abschließt, Genehmigungen einholt und qualifizierte Mitarbeiter einstellt. GravitHy ist bereits aktiv in Kontakt mit neuen potenziellen Investoren, um die Kapitalstruktur zu stärken Kapitalstruktur zu stärken und die Entwicklung hin zur Bau- und Betriebsphase zu unterstützen, hieß es. Die künftige Anlage soll nach einer umfangreichen Inbetriebnahmephase und einer schrittweisen vorkommerziellen Inbetriebnahme im Jahr 2029 die Produktion aufnehmen und bis zu 500 direkte Arbeitsplätze schaffen, mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 2,2 Milliarden Euro. Die Anlage wird auf einer Fläche von 75 Hektar im Industriegebiet im französischen Fos-sur-Mer errichtet und wird 2 Millionen Tonnen direkt reduziertes Eisen (DRI)/heiß brikettiertes Eisen (HBI) produzieren, informierte das Unternehmen. Um die benötigte Energie zu liefern, hat GravitHy bedeutende den Angaben zufolge Fortschritte bei der Sicherung eines Teils der Stromversorgung für die zukünftige Anlage gemacht, indem eine Absichtserklärung (LOI) mit EDF für einen Produktionszuteilungsvertrag (CAPN) im Jahr 2024 unterzeichnet wurde. Der Zugang zum geplanten Ausbau der tromübertragungsinfrastruktur durch RTE wurde im zehnjährigen Netzentwicklungsplan offiziell bestätigt.Netzentwicklungsplan offiziell bestätigt, so dass eine sichere und zuverlässige Umsetzung gewährleistet ist.MBI/emv/28.3.2025