Analyse/Keine Trendwende bei der globalen Stahlproduktion

Veröffentlicht: 28.03.2025

Die weltweite Stahlproduktion ist im Februar deutlich zurückgegangen. Nach Angaben der World Steel Association wurden im vergangenen Monat 144,7 Millionen Tonnen Stahl produziert, 4,4 Prozent weniger als im Januar und 2,8 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Von den zehn größten Stahlproduzenten der Welt konnten nur Südkorea, Russland und Indien ihre Produktion im Vergleich zum Vorjahr steigern, während in anderen Ländern - allen voran Deutschland (-12,9 Prozent) und Japan (-8,6 Prozent) - deutliche Rückgänge zu verzeichnen waren.
 
"Allerdings ist zu beachten, dass der Februar traditionell ein eher schwacher Monat für die weltweite Stahlproduktion ist", ordnet die Commerzbank ein. Man sollte also nicht unbedingt davon ausgehen, dass dies der Beginn eines Trends ist. Zudem signalisierten die Zehn-Tages-Daten aus China für den März bereits wieder einen deutlichen Anstieg der Stahlproduktion. So lag die Produktion in den ersten 20 Tagen um rund 10 Prozent über dem Vorjahresniveau, schreibt das Bankhaus.MBI/emv/28.3.2025
 

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