Veröffentlicht: 13.02.2025
Die VIK-Indizes sind im Januar wieder gestiegen, wie der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK) mitteilt. Nach VIK-Angaben gewann der Basisindex gegenüber dem Vormonat um 11,61 (+ 3,5 Prozent) auf aktuell 331,64 Punkte, der VIK-Endindex stieg um 13,36 (+ 4,2 Prozent) auf 317,65 Punkte. Der gleitende Jahresdurchschnitt liegt aktuell bei 308,70 Punkten für den VIK-Basisindex und bei 294,51 Punkten für den VIK-Endindex.Die für die Ermittlung der Indizes relevanten Strom-Quartalspreise (Q2 bis Q4/2025 und Q1/2026) gaben laut VIK in der ersten Januarwoche nach, zogen dann jedoch wieder mit einem besonders hohen Anstieg zum Monatsende an. Die Preise des langfristigen Stromhandels wurden weiterhin stark von den Entwicklungen am Gasmarkt beeinflusst. Außerdem wird erwartet, dass auch zukünftig, bei einem veränderten Kraftwerkspark mit noch weniger Kohlemeilern, Gaskraftwerke bei geringer Windeinspeisung eine zunehmende Rolle spielen werden. Auch die im Vergleich zum Vorjahr geringeren Füllstände der Gasspeicher und die Prognosen, dass sie bis zum Früh-jahr auf ein Niveau fallen könnten, welches zuletzt 2018 zu sehen war, zeigten Einfluss. Der Markt wartet offensichtlich darauf, dass THE die Speicher wieder befüllen muss und so wurde verstärkt der Sommer gekauft. Die für die aktuellen VIK-Indizes maßgeblichen Stromgroßhandelspreise an der EEX stiegen im Handelsmonat Januar 2025 gegenüber dem Vormonat im Durchschnitt um 5,44 Euro auf 98,97 Euro je Megawattstunde (Base) bzw. um 7,42 Euro auf 109,64 Euro je Megawattstunde (Peak).MBI/map/13.2.2025