Veröffentlicht: 27.01.2025
Kinder und Jugendliche im Alter haben immer mehr Angst vor den Folgen des Klimawandels. Das geht aus einer Umfrage unter 16- bis 25-Jährige hervor. Befragt worden waren 10.000 Teilnehmer aus zehn Ländern: Australien, Brasilien, Finnland, Frankreich, Indien, Nigeria, den Philippinen, Portugal, den USA und dem Vereinigten Königreich.59 Prozent der Umfrageteilnehmer machen sich sehr viele oder sogar extrem viele Sorgen, 84 Prozent zeigten sich zumindest etwas besorgt. Mehr als 50 Prozent der Befragten fühlten sich traurig, ängstlich, ärgerlich, machtlos, hilflos und schuldig. Bei mehr als 45 Prozent der Teilnehmer beeinflussten die Gefühle für den Klimawandel das tägliche Leben negativ. Viele berichteten von negativen Gedanken: 75 Prozent fürchten sich vor der Zukunft, 83 Prozent sind der Ansicht, dass die Menschen bei der Rettung des Planeten versagt haben. Die Maßnahmen der Regierungen zum Schutz des Klimas wurden negativ gesehen. Der emotionale Einfluss des Klimawandels auf Kinder und Jugendliche sollte nach Meinung der Forscher dringend weitergehend untersucht werden. Zugleich müssten die Regierungen den Stress durch dringende Schritte gegen den Klimawandel abbauen helfen.MBI/sir/27.1.2025