Veröffentlicht: 28.12.2024
Das deutsche Handwerk hat die Politik aufgefordert, ausgebildete und integrierte syrische Mitarbeiter nicht in ihre Heimat abzuschieben. "Wir sollten froh sein über jeden, der sich integriert hat. Die Arbeitgeber im Handwerk erwarten, dass sie ihre syrischen Beschäftigten dauerhaft und verlässlich als wichtige Fachkräfte weiterbeschäftigen können", sagte Handwerkspräsident Jörg Dittrich der Rheinischen Post. "Viele von ihnen haben sie mit großem Aufwand ausgebildet. Und: Wir suchen weiter händeringend Fachkräfte im Handwerk", betonte der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH).Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz wirke "leider längst noch nicht in dem Umfang, wie es nötig wäre", sagte Dittrich. Engpässe gebe es bei der Visaerteilung und in den Ausländerbehörden.MBI/DJN/emv/27.12.2024