Destatis/Deutsche Erzeugerpreise erstmals seit 2023 über Vorjahresniveau

Veröffentlicht: 20.12.2024

Die deutschen Erzeugerpreise sind im November kräftiger als erwartet gestiegen und lagen erstmals seit Juni 2023 wieder über dem Niveau des Vorjahresmonats. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, erhöhten sie sich gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent und gegenüber November 2023 um 0,1 Prozent. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten Raten von plus 0,3 und minus 0,3 Prozent prognostiziert.
 
Hauptursache des Anstiegs gegenüber dem Vorjahresmonat waren Preissteigerungen bei Investitionsgütern. Auch Verbrauchsgüter, Gebrauchsgüter und Vorleistungsgüter waren teurer als im Vorjahresmonat, während Energie billiger war. Ohne Berücksichtigung von Energie stiegen die Erzeugerpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,3 Prozent und sanken gegenüber Oktober um 0,1 Prozent.Die Preise für Vorleistungsgüter waren im November 2024 um 0,4 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Vormonat fielen sie um 0,3 Prozent, informierte Destatis.Die Preise für Metalle blieben sowohl gegenüber dem Vorjahresmonat als auch gegenüber dem Vormonat unverändert. Kupfer und Halbzeug daraus war 8,3 Prozent teurer als im November 2023. Dagegen lagen die Preise für Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen mit -7,4 Prozent deutlich unter denen des Vorjahresmonats. Die Preise für Stabstahl sanken im Vorjahresvergleich um 5,9 Prozent. MBI/DJN/emv/20.12.2024 
 

Zurück